KONO

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Backgammon

Backgammon ist eines der ältesten Brettspiele der Welt.
Es handelt sich um eine Mischung aus Strategie- und Glücksspiel.
Dabei gewinnt derjenige Spieler, der als Erster alle Steine
aus dem Spielfeld abtragen kann.


Neben den 2 x 15 Spielchips benötigen Sie zusätzlich 2 Würfel und unser vereinfachtes Spielbrett auf der Innenseite unserer Neujahrskarte, das einen intuitiven Einstieg für Anfänger ermöglicht:

 

Spielbrett
Die typischen Dreiecksformen auf einem Backgammon-Brett haben wir ersetzt durch so viele Kreise, wie Spielsteine je Reihe gesetzt werden dürfen.

Brett-Ausrichtung
Die rote Seite des Brettes zeigt zum Spieler mit den roten und die graue Seite zum Spieler mit den grauen Spielsteinen. 

Anfangsaufstellung
Die Spielsteine werden zu Beginn auf die mit roten bzw. grauen Kreuzen markierten Steine gesetzt.

Startpunkt
Der »rote Spieler« startet beim roten Dreieck und der »graue Spieler« beim grauen Dreieck.

Zugrichtungen
Die beiden Endpunkte sind mit einem weißen Ring markiert, für jeden Spieler auf seiner (farbig unterlegten) Spielbrett-Seite. So weiß jeder Spieler, wo es lang geht.


Ziel des Spiels

Jeder Spieler will als erster seine Steine in sein »Homeboard« bringen – im KONO-Backgammon jeweils mit einem weißen Ring markiert, aus der Sicht des Spielers jeweils unten rechts. 

Wenn ein Spieler alle seine Steine in seinem »Homeboard« versammelt hat, darf er die Steine ganz ins »Aus« herauswürfeln.

Wer zuerst alle seine Steine herauswürfelt, hat gewonnen.

Bewegen der Steine und Schlagen

Beide Spieler sind abwechselnd an der Reihe. Jeder würfelt mit zwei Würfeln. Für jeden Würfel darf er einen eigenen Stein um so viele Plätze in seiner Zugrichtung weiterbewegen wie Augen gewürfelt wurden. Hat der Spieler einen Pasch gewürfelt, d. h. zweimal die gleiche Zahl, darf er diese Zahl sogar viermal ziehen. (Zweimal 3 gewürfelt heißt also, dass er viermal 3 ziehen darf.)

Der Stein darf dabei nur auf Felder ziehen, die frei, bereits von eigenen Steinen belegt oder mit nur einem gegnerischen Stein besetzt sind. Der gleiche Stein darf im gleichen Zug auch mehrmals bewegt werden, aber für jedes Würfelergebnis jeweils einzeln, das heißt auch die »Zwischenlandeplätze« müssen erlaubt sein.

Falls ein Stein auf einen einzelnen gegnerischen Stein trifft, wird der gegnerische Stein geschlagen und auf der Bar in der Mitte des Spielbretts abgelegt.

Wiedereinsetzen geschlagener Steine

Der gegnerische Spieler muss mit diesem Stein dann wieder ganz neu beginnen. Solange ein Spieler auf der Bar Steine stehen hat, muss er diese zuerst wieder ins Spiel bringen, ehe er mit anderen Steinen ziehen darf. Der Spieler würfelt hierzu wie in einem normalen Zug, setzt aber seine Steine gemäß der Augenzahl in den Home-Bereich des Gegners. Hat der Spieler z. B. eine 3 und eine 5 gewürfelt, so muss er einen Stein auf das 3. oder 5. Feld setzen. Gezählt wird hierbei in der eigenen Spielrichtung. 

Kann kein Stein gesetzt werden, so verfällt der Wurf und der Gegner ist am Zug. Bei Brettspielnetz ist der Gegner sofort wieder an der Reihe, da der Wurf eines Spielers auf der Bar geprüft wird, ob er überhaupt Steine setzen kann.

Weitere Zugregeln

Grundsätzlich ist ein Spieler verpflichtet alle seine Würfelergebnisse zu spielen, wenn es gemäß der Regeln möglich ist. Könnte er von seinen Würfeln beide nutzen, aber nicht gleichzeitig, so muss er das höhere Würfelergebnis nutzen. Auch ein Pasch muss soweit wie möglich aufgebraucht werden.

Herauswürfeln der Steine und Spielende

Sobald ein Spieler alle seine 15 Steine in seinem »Homeboard« versammelt hat, darf er mit dem Herauswürfeln beginnen. Die Steine werden aus dem »Homeboard« entfernt, wenn sie über das letzte Feld in Aus ziehen können. Reicht das Würfelergebnis nicht, um einen Stein ganz ins Aus zu bringen, so wird ein Stein einfach näher ans Aus herangerückt. Ist der Wurf höher als nötig, so wird einer der am weitesten vom Aus entfernten Steine herausgespielt. 


Beispiel

Wenn der Spieler nur noch Steine auf 5 und 3 stehen hat, aber eine 6 und eine 5 würfelt, nimmt er für die 6 einen 5er-Stein heraus und für die 5 ebenfalls. Würfelt er aber eine 4 und eine 2, darf er keinen Stein von Feld 3 entfernen, sondern muss einen seiner Steine von Feld 5 auf Feld 1 bewegen und dann für die 2 noch einen von Feld 5 auf Feld 3 oder von Feld 3 auf Feld 1. Grundsätzlich kann pro Würfel nur ein Stein herausgewürfelt werden. »Restliche« Würfelaugen können nicht für einen zweiten Stein verwendet werden.

Wer zuerst alle seine Steine herauswürfelt, hat gewonnen.

 

Wir wünschen viel Spaß!


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